Politik : FDP leidet unter Vertrag mit der Union

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Berlin - Der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag hat der FDP in der politischen Stimmung geschadet. Während sich der Koalitionspartner CDU/CSU im Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel um drei Prozentpunkte auf 41 Prozent verbesserte, verlor die FDP drei Punkte und kommt jetzt auf elf Prozent.

Die Mehrheit der Bundesbürger lehnt die Steuersenkungen von Union und FDP ab. 53 Prozent der Befragten halten die angestrebten Entlastungen ab 2011 um bis zu 24 Milliarden Euro pro Jahr angesichts des Schuldenbergs für falsch. Zudem bewerten viele Bürger die Besetzung der Ministerien skeptisch. 54 Prozent halten es für keine gute Idee, dass der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle das Außenministerium übernommen hat, 37 Prozent halten das für richtig. Den Wechsel von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ins Verteidigungsministerium finden 32 Prozent gut, aber 51 Prozent schlecht. Dagegen befürwortet die Hälfte der Befragten den Wechsel des früheren Innenministers Wolfgang Schäuble (CDU) ins Finanzressort, nicht gut finden das 39 Prozent. Tsp

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