Politik : Film ab – die Welt schaut auf die 56. Berlinale

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Berlin - Mit der Weltpremiere von Marc Evans’ Autistendrama „Snow Cake“ begannen am Donnerstagabend die 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnete das Festival in Anwesenheit von rund 2000 Gästen im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz. Zum Auftakt trafen auch die ersten Stars in Berlin ein, darunter die „Snow Cake“-Hauptdarsteller Sigourney Weaver und Alan Rickman. Festspiel-Chef Dieter Kosslick begrüßte außer den Protagonisten des Eröffnungsfilms und der Berlinale-Jury-Vorsitzenden Charlotte Rampling zahlreiche deutsche Kinogrößen auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast. So kamen die Schauspielerinnen Franka Potente und Senta Berger, ihre Kollegen Armin Rohde und Dominique Horwitz sowie Kameramann Michael Ballhaus.

Am heutigen Freitag wird bereits der nächste Star auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast erwartet: George Clooney, der am Abend zuvor bereits Quartier in Berlin bezog. Der Schauspieler stellt seinen Öl-Thriller „Syriana“ vor, in dem er einen CIA-Agenten spielt. Zu den Höhepunkten des ersten Festival-Wochenendes zählen auch neue Filme von deutschen Regisseuren. So präsentiert Oskar Roehler seine Houellebecq-Adaption „Elementarteilchen“, mit Moritz Bleibtreu in einer der Hauptrollen, ebenfalls im Wettbewerb laufen Matthias Glasners Vergewaltiger-Drama „Der freie Wille“ mit Jürgen Vogel und Hans-Christian Schmids „Requiem“ über einen Exorzismus in der westdeutschen Provinz. Auch Detlev Bucks Neukölln-Film „Knallhart“ macht schon jetzt Schlagzeilen, bevor er im März in die Kinos kommt. „Knallhart“ zeigt die Schattenseiten des Berliner Problembezirks. Der Tagesspiegel zeigte den Film vorab Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) und Grünen-Politiker Özcan Mutlu – und lud sie zum Streitgespräch. Tsp

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