FRIEDENSBEWEGUNG : FRIEDENSBEWEGUNG

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WIEDERBEWAFFNUNG



Am Anfang der deutschen Friedensbewegung stand der Widerstand gegen die Wiederbewaffnung. Nach dem Nato-Beitritt 1954 aber endete diese sogenannte „Ohne-mich-Bewegung“. Weder Ziele noch Teilziele wurden erreicht. Der Kalte Krieg eskalierte und die Wiederbewaffnung wurde durchgesetzt.

ATOMTOD

Die zweite Hälfte der 50er Jahre war bestimmt vom Protest gegen Atomwaffen, Titel der Kampagne: „Kampf dem Atomtod“.

OSTERMÄRSCHE

1960 findet der erste Ostermarsch statt – und begründet eine Tradition, die bis heute mit mal mehr, mal weniger Beteiligung gelebt wird. Seit Mitte der 60er Jahre spielte das Thema Vietnam die herausragende Rolle bei öffentlichen Protesten. Es wurde von der Studentenbewegung aufgegriffen und bis zum Abzug der USA aus Vietnam 1973 verfolgt.



DOPPELBESCHLUSS

DER NATO

Als 1979 die Nato ihren Doppelbeschluss zur Stationierung von Mittelstreckenraketen fasste, bildeten Menschen aus den sozialen Bewegungen in ganz Deutschland Friedensgruppen. Höhepunkt und Ausdruck der größtmöglichen Akzeptanz der Bewegung war 1981 die Demonstration im Bonner Hofgarten mit mehr als 300 000 Teilnehmern.

NACH 1990

Der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums veränderte die Welt. Der Kampf für Abrüstung wurde das zweite große Thema der Friedensbewegung. Höchst strittig wurde und wird der Wandel der Bundeswehr von einer Armee zum Zwecke der Landesverteidigung zu einer Armee im weltweiten Einsatz debattiert.

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