Politik : Grüne wollen Bildung im Osten fördern

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Berlin Angesichts der wirtschaftlichen Probleme in den neuen Ländern fordern die Bündnisgrünen einen „Auf- und Ausbau von Wissens-, Bildungs- und Forschungsregionen im Osten“.

In einem von Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke und Bundestags-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt gemeinsam mit den ostdeutschen Landesvorsitzenden erarbeiteten Papier unter dem Titel „Unfrustrierbar – Für eine selbstbewusste und eigenständige ostdeutsche Perspektive“, das dem Tagesspiegel vorliegt, heißt es: „Wir wollen nicht länger in Straßen, sondern in die Köpfe der Menschen investieren.“ Damit es „sich wieder lohnt, Unternehmer zu werden“, wollen die Grünen überdies „die Bedingungen für die Mittelstandsfinanzierung verbessern“. Die Unternehmen müssten „leichter an Kredite kommen, und das Hausbankenprinzip bei Krediten der KfW muss überdacht werden“. In Ostdeutschland müssten „neue Wege bei der Besicherung von Krediten gegangen werden, da die traditionelle Beleihung von Immobilien und Anlagen durch die Banken nur noch in geringem Maße akzeptiert wird“.

Außerdem sprechen sich die Grünen in dem Papier dafür aus, „das gute Angebot an Betreuungsmöglichkeiten“ für die Kinder im Osten zu erhalten und die Qualifizierung der Erzieherinnen zu verbessern und auf Fachhochschulniveau zu bringen. Der Kita-Besuch im letzten Jahr vor der Schule müsse gebührenfrei werden. sc

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