Politik : Im Gespräch bleiben

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Eigentlich fehlt nur Helmut Kohl auf der Liste. Die Reihe möglicher Präsidentschaftskandidaten der Union ist über die Monate ziemlich stattlich geworden. Unter anderen galt – vor allem während des bayerischen Wahlkampfs – Edmund Stoiber trotz hartnäckiger Dementis als potenzieller RauNachfolger. Auch CDU-Chefin Angela Merkel, die ja eher auf die Kanzlerschaft erpicht ist, wurde von interessierter Seite schon ins Schloss Bellevue spekuliert. Andere Frauen, die ins Gespräch kamen: Main-Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, die Stuttgarter Kultusministerin Annette Schavan und (nach 1999 zum zweiten Mal) Dagmar Schipanski, Thüringens Wissenschaftsministerin. Letztere Erwägung hat den erst kürzlich (aber noch rechtzeitig) von seinem Thüringer Amt zurückgetretenen Bernhard Vogel nicht gehindert, in eigener Sache aktiv zu werden. Auch Erwin Teufel in Stuttgart sah sich als möglicher Kandidat gebauchpinselt. Bei der FDP fielen auch schon Namen, beide Namensträger hatten offenkundig nichts dagegen: Erst war es Ex-Außenminister Klaus Kinkel, letzthin dann Fraktionschef Wolfgang Gerhardt. afk

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