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Isaf-Patrouille : Neuer Anschlag auf die Bundeswehr in Afghanistan

Kein Weihnachtsfriede für die Bundeswehr in Afghanistan: Auf eine deutsche Isaf-Patrouille in der Stadt Talokan wurde in der Nacht zum Freitag ein Sprengstoffanschlag verübt. Nur wenig später wurde ein Fahrzeug der deutschen Entwicklungszusammenarbeit beschossen.

In Afghanistan an Heiligabend ein Fahrzeug der deutschen Entwicklungszusammenarbeit beschossen worden. Wie das Entwicklungshilfeministerium am Freitag mitteilte, war das Fahrzeug mit vier Personen besetzt, darunter ein deutscher Berater der KfW Entwicklungsbank, der schwer verletzt worden sei und inzwischen im Bundeswehrcamp Marmal behandelt werde. Der Anschlag ereignete sich im nordafghanischen Qhashqargan.

Ein afghanischer Mitarbeiter wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. Die Betroffenen waren Mitarbeiter eines Projekts, das den Bau einer Straße zwischen Kholm und Kunduz koordiniert.

Bereits am Donnerstagabend war auf die in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten wieder ein Anschlag verübt worden. Die deutschen Angehörigen der internationalen Schutztruppe ISAF wurden in der nordafghanischen Provinz Takhar Ziel eines Sprengstoffanschlags, wie die Bundeswehr am Freitag mitteilte. Verwundet wurde demnach niemand. Die Soldaten befanden sich auf einer Patrouille im Gebiet der Provinzhauptstadt Talokan. (dapd)

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