Politik : Israel will Zivilisten helfen Not bei Palästinensern wächst

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Tel Aviv (cal). Israel will die Lage für die palästinensische Zivilbevölkerung erleichtern, deren Not immer größer wird. Gleichzeitig richtet man sich auf ein längere Besatzungszeit ein. Aus diesem Grunde begann die israelische Armee mit einer zusätzlichen Teilmobilmachung von Reservisten. Sie werden insbesondere entlang der Grenzlinie zwischen Israel und dem Westjordanland eingesetzt werden, damit die regulären Truppen für die Besetzung der Städte freigestellt werden können. Die Truppen richten sich auf einen mehrmonatige Stationierung in den Westbank-Städten ein.

Nach wie vor sind rund 800 000 Palästinenser im Westjordanland während eines Großteil des Tages praktisch in ihren Häusern eingesperrt. Niemand kann einer geregelten Arbeit nachgehen und die Armut in der Bevölkerung wächst. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt bereits unter der extrem niedrig angesetzten Armutsgrenze: 1600 Schekel für eine sechsköpfige Familie oder 340 Euro pro Familie, 56 Euro pro Kopf und pro Monat.

1,8 Millionen Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen erhalten humanitäre Hilfe vor allem von der Unwra, aber auch anderen internationalen Hilfsorganisationen. Die islamistischen Organisationen „Hamas“ und „Islamischer Dschihad“ nützen die Lage zu politischen Gewinnen aus, indem sie Gelder und Hilfsgüter verteilen, sie sie aus der islamischen Welt erhalten.

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