Politik : Kein Lösegeld für Sahara-Geiseln

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. Weder die deutsche noch die Schweizer Regierung werden für die Befreiung der 15 SaharaGeiseln ein Lösegeld zahlen. Der Leiter des Schweizer Krisenstabes, Peter Sutter, sagte in der Zeitung „Sonntags Blick“: „Wenn wir zahlen, bedeutet dies eine Gefährdung schweizerischer Touristen in unsicheren Regionen. Die Schweiz würde erpressbar.“ Die Bundesregierung teilt dem Vernehmen nach diese Haltung. Nach inoffiziellen Angaben des algerischen Militärs ist der Grenzübertritt der Geiselnehmer von Algerien nach Mali Teil eines Deals. Als Gegenleistung für den Abzug sollten die Entführer ihre Geiseln freilassen – was bisher nicht geschehen ist.

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