Politik : Keine Vereidigung von Richtern und Begnadigung Gefangener

Der wegen einer Geldgeschenkaffäre unter starken Druck geratene israelische Präsident Eser Weizman hat einen Teil seiner Amtsgeschäfte vorläufig niedergelegt. Die Anwälte des 75-jährigen Politikers bestätigten in einem Schreiben an israelische Medien, dass Weizman bis zum Abschluss der Ermittlungen auf die Vereidigung von Richtern und die seinem Amt vorbehaltene Begnadigung Gefangener verzichten werde.

Bemühungen einiger Parlamentsabgeordneter, Weizman durch eine Abstimmung in der Knesset abzusetzen, scheinen inzwischen endgültig gescheitert zu sein. Obwohl sich mehr als 40 Knesset-Abgeordnete bei Umfragen für eine Absetzung ausgesprochen haben, fanden sich bisher nur wenige, die das offizielle Verfahren in der Knesset unterstützen wollen.

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