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Konflikt mit Ukraine : BDI warnt vor schärferen Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Die deutsche Wirtschaft lobt die Außenpolitik von Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier im Konflikt um die Ukraine als "verantwortungsvoll". Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hofft, dass die Kanzlerin und ihr Minister auch weiterhin schärfere Wirtschaftssanktionen gegen Russland abwenden können.

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Ulrich Grillo: Die Bilanz der Regierung ist überwiegend negativ.
Ulrich Grillo: Die Bilanz der Regierung ist überwiegend negativ.Foto: Thilo Rückeis

Die deutsche Industrie steht hinter der Außenpolitik der Regierung im Ukraine-Konflikt. „Frau Merkel und Außenminister Steinmeier verhalten sich in der Ukraine-Krise verantwortungsvoll“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, dem Tagesspiegel. „Beide wissen genau, was Wirtschaftssanktionen bedeuten und was auf dem Spiel steht.“ Grillo warnte vor einer Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. „Die Auftragseingänge gehen zurück. Werden die Sanktionen verschärft, trifft das die deutsche Wirtschaft sehr hart“, betonte der BDI-Präsident mit Blick auf die Folgen für deutsche Unternehmen. Sollte sich eine Verschärfung der Sanktionen aber nicht abwenden lassen, werde sich die deutsche Industrie  fügen. „Es gilt der Primat der Politik“, betonte Grillo.

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