Politik : Langer Marsch in die Regierung

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Bei der Gründung am 13. Januar 1980 entstand eine AntiParteien-Partei, mit der die Umwelt- und Friedensbewegung in die Parlamente wollte. Nachdem sie 1983 erstmals in den Bundestag eingezogen waren, mussten die Grünen 1990 ihre Plätze den Ostdeutschen vom Bündnis 90 überlassen. Bei der Bundestagswahl 1990 erlitten die Grünen eine schwere Niederlage. Jetzt kam die Stunde Joschka Fischers und der Realpolitiker („Realos“). Ein letzter chaotischer Parteitag der Grünen 1991 wurde zum Wendepunkt. Aber auch danach durchlebten die Grünen noch zahlreiche Zerreißproben. Das Ja zum Kosovo-Krieg, 1999 von Fischer nachdrücklich vertreten, wäre zum Zeitpunkt der Parteigründung undenkbar gewesen. Das strikte Nein zum Irak-Krieg 2002 passte eher. Unbestritten sind die Erfolge der Grünen. Von Umweltschutz und Nachhaltigkeit sprechen inzwischen alle Parteien. Der Spott der anderen über „Frauen-Quote“ und Gleichberechtigung ist lange verstummt. Tsp

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