Politik : Lauter Vorschläge

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Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ist nicht der erste Politiker, der sich mit einem Vorschlag zu möglichen Tätigkeiten von Ein-Euro-Jobbern zu Wort gemeldet hat. Die Bundesagentur für Arbeit sprach sich im April 2005 dafür aus, dass ALG-II-Empfänger verstärkt zum Spargelstechen , Erdbeerpflücken und Gurkenernten eingesetzt werden sollten. Als Reinigungskräfte für Autobahnraststätten wollte der CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken Ein-Euro-Jobber einsetzen. Für die Kommunen sollten ALG-II-Empfänger zudem im Garten- und Landschaftsbau , bei der Stadtreinigung und in der Alten- und Krankenpflege arbeiten. Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann (CDU) wollte Ein-Euro-Jobber als Hilfskräfte an Schulen einsetzen. Sie sollten in Schulbüchereien helfen, die Pausenaufsicht unterstützen, in der Mensaküche arbeiten oder bei der Hausaufgabenbetreuung mitwirken. Die damalige Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) schlug im Januar 2005 vor, arbeitslose Köche als Ernährungsberater in Kindergärten einzusetzen. ddp

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