Politik : Nach Skandal gibt Dortmunds Präsident auf

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Dortmund Gerd Niebaum hat seinen Rücktritt als Präsident des börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund angekündigt. Niebaum werde auf der Mitgliederversammlung am 14. November sein Amt aufgeben, bestätigte der Verein am Sonntag nach einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats in Dortmund. Der 55 Jahre alte Jurist Niebaum, der den Verein seit 1986 führte, schlug seinen Vorgänger Reinhard Rauball als Nachfolger vor. Rauball, der derzeit als Anwalt tätig ist, stand dem Klub insgesamt sieben Jahre vor.

Niebaum zieht mit dem Rücktritt die Konsequenz aus einem Schuldenstand von mehr als 118 Millionen Euro und Vorwürfen gegen seine Amtsführung. Zuletzt hatte der Geschäftsmann Florian Homm, der 30 Prozent der Borussia-Aktien hält, Niebaum das Misstrauen ausgesprochen. Die Aktie des Vereins war in den vergangenen Monaten massiv gefallen. In der Bundesliga ist Dortmunds Mannschaft nur noch Mittelmaß. Tsp

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