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Politik: Nahost-Krise: Trotz Hoffnung auf neuen Nahostgipfel gehen Unruhen weiter

Die Bekräftigung des Gewaltverzichts und geplante Friedensgespräche in Washington haben am Wochenende die Hoffnung auf ein Ende der seit fünf Wochen andauernden Unruhen genährt. Die Spannungen in den palästinensischen Gebieten blieben aber unverändert hoch.

Die Bekräftigung des Gewaltverzichts und geplante Friedensgespräche in Washington haben am Wochenende die Hoffnung auf ein Ende der seit fünf Wochen andauernden Unruhen genährt. Die Spannungen in den palästinensischen Gebieten blieben aber unverändert hoch. Bei Zusammenstößen im Gazastreifen wurden am Sonntag zwei Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen, darunter ein 16-Jähriger.

"Machen Sie der Gewalt ein Ende, und reichen Sie Ihre Hand zum Frieden!", rief der israelische Ministerpräsident Ehud Barak am Samstag abend an den palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat gewandt aus. "Wir werden uns der Gewalt nicht beugen und unsere Bürger und Soldaten überall verteidigen", sagte Barak unter dem Beifall von 50 000 Menschen, die zu einer Gedenkkundgebung an den fünften Jahrestag der Ermordung von Jizchak Rabin in Tel Aviv zusammenkamen.

Barak und Arafat signalisierten indes ihre Bereitschaft, in dieser Woche mit US-Präsident Bill Clinton in Washington zusammenzutreffen. Arafat will nach Informationen aus seinen Regierungskreisen am Donnerstag in die USA fliegen, während Barak am Sonntag mit Clinton zusammentreffen will. Eine offizielle Bestätigung über das Gipfeltreffen gab es aus den USA bislang nicht. Der israelische Außenminister Schlomo Ben Ami sagte in Washington, die Gespräche seien ein Versuch der USA, "zu sondieren, wie der Friedensprozess vorangebracht werden kann".

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