Politik : Ostdeutsche Politiker kritisieren Hartz Milbradt nennt Reformpläne

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Berlin/Dresden (m.m./rah). Ostdeutsche Politiker sehen in den Vorschlägen der Hartz-Kommission zur Reform des Arbeitsmarktes die Probleme der neuen Länder zu wenig gewürdigt. Sachsens Regierungschef Milbradt (CDU) sagte dem Tagesspiegel, es sei „wirklich naiv“ zu glauben, mit den Hartz-Konzepten sei die Zahl der Arbeitslosen im Osten binnen zwei, drei Jahren zu halbieren. Auch Thüringens SPD-Chef Matschie räumte ein, die Ideen würden im Osten nur „bedingt greifen“. Er warnte aber zugleich davor, Ost gegen West auszuspielen. Handwerkspräsident Philipp forderte die Abschaffung von ABM in Ostdeutschland.

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