"Pillen-Enzyklika" : Verhütung verboten

1968 veröffentlichte Papst Paul VI. die „Pillen-Enzyklika“ „Humanae Vitae“. Darin wird der Gebrauch der Pille verboten, weil sie Sexualität und Fortpflanzung trenne, die für die katholische Kirche untrennbar zusammengehören. Paul VI. wies darauf hin, dass der Mensch durch die Pille in die natürliche Ordnung eingreife, die Sexualität werde dadurch unmenschlich und beliebig. Papst Benedikt XVI. bezieht sich in dem neuen Buch erneut auf „Humanae Vitae“: Die Vision bleibe richtig, Sexualität und Fruchtbarkeit dürften nicht getrennt werden. Er fügt allerdings an: „Dies alles pastoral, theologisch und gedanklich im Kontext der heutigen Sexualforschung und Anthropologie so auszulegen, dass es verständlich wird, das ist eine große Aufgabe, an der gearbeitet wird und an der noch mehr und noch besser gearbeitet werden muss.“ clk

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