Politik : Präsident Eduard Schewardnadse begrüßt Johannes Paul II. als Friedensbringer

Papst Johannes Paul II. ist am Montag bei seiner ersten Reise nach Georgien als Friedensbringer begrüßt worden. Präsident Eduard Schewardnadse sagte in Tiflis, der Papst könne mit seinem Aufruf zur Toleranz zu mehr Stabilität in der Region beitragen. Georgien grenzt an Tschetschenien, wo russische Truppen schon den zweiten Krieg gegen die dortige Bevölkerung führen. Am Flughafen von Tiflis wurde Johannes Paul von einer begeisterten Menge empfangen. In Georgien will der Papst die Beziehungen zu den Orthodoxen verbessern, um einem lang ersehnten Besuch in Moskau näher zu kommen. Zuvor war der Papst drei Tage in Indien. Seine zweite Visite dort nach 13 Jahren war begleitet von Protesten radikaler Hindus, die der katholischen Kirche vorwerfen, in der armen Landbevölkerung zu missionieren.

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