Rente steigt : 2,1 Prozent mehr im Westen, 2,5 Prozent im Osten

Gute Nachricht für die ältere Generation: Die Renten steigen in diesem Jahr deutlich an - im Osten wieder kräftiger als im Westen Deutschlands.

Gute Nachricht für Rentner: Die Bezüge steigen deutlich.
Gute Nachricht für Rentner: Die Bezüge steigen deutlich.Foto: dpa

Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland können sich in diesem Jahr auf eine deutliche Rentenerhöhung einstellen. Im Osten Deutschlands steigen die Bezüge zum 1. Juli um 2,5 Prozent, im Westen um 2,1 Prozent. Damit betrage der aktuelle Rentenwert in den neuen Ländern nun 92,6 Prozent seines Westwerts (bisher 92,2 Prozent), gab das Bundesarbeitsministerium am Freitag in Berlin bekannt. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) erklärte, für die Rentner sie die diesjährige Rentenanpassung eine gute Nachricht. Auch sie profitierten von der guten wirtschaftlichen Lage.

Basis der Rentenanpassung ist die Entwicklung der Löhne. Die statistisch zu Buche schlagende Lohnsteigerung beträgt 2,08 Prozent in den alten Ländern und 2,5 Prozent in den neuen Ländern. Neben der Lohnentwicklung wird durch den Nachhaltigkeitsfaktor die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Rentenbeziehenden zu Beitragszahlenden bei der Anpassung der Renten berücksichtigt. In diesem Jahr wirkt sich nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums der Nachhaltigkeitsfaktor mit +0,01 Prozentpunkten nicht spürbar auf die Rentenanpassung aus. Außerdem wird durch den so genannten Faktor Altersvorsorgeaufwendungen die Veränderung der Aufwendungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Aufbau ihrer Altersvorsorge auf die Anpassung der Renten übertragen. Da sich der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung 2014 jedoch nicht verändert hat und die sogenannte "Riester-Treppe" bereits 2013 letztmals zur Anwendung kam, habe sich auch der Faktor Altersvorsorgeaufwendungen in diesem Jahr nicht auf die Rentenanpassung ausgewirkt, wie das Ministerium berichtet.

Im vergangenen Jahr waren die Renten im Westen um 1,67 Prozent und im Osten um 2,53 Prozent gestiegen. (Tsp)

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