Politik : Richard Schröder will Schäuble Als Präsident „ausgezeichnet“

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(Tsp). Der Berliner Theologieprofessor Richard Schröder, einer der Mitgründer der SPD in der DDR, hat sich für den CDUPolitiker Wolfgang Schäuble als neuen Bundespräsidenten ausgesprochen. Er finde den Vorschlag „ausgezeichnet“, schreibt Schröder in seiner Kolumne für den Tagesspiegel. Er habe Schäuble 1990 als den schätzen gelernt, „der sich am intensivsten für uns Ostdeutsche interessiert“ habe. Auch das Ja zur Hauptstadt Berlin sei sein Werk gewesen, er habe „wohl den Stimmungsumschwung“ bewirkt. Dass er „die Unwahrheit“ über eine Spende des Waffenhändlers Schreiber gesagt habe, sei verkehrt gewesen, er habe dies aber „schnell bereut“. In der „Welt am Sonntag“ sprach sich auch Hessens Ministerpräsident Roland Koch erneut für Schäuble aus.

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