Politik : Roßberg will ins Dresdner Rathaus zurück

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Dresden - Der wegen Untreue und Beihilfe zum Bankrott verurteilte Dresdner Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) will wieder auf seinen Posten zurück. „Ich strebe in zweiter Instanz einen Freispruch an. Wenn das so kommt, will und muss ich sogar wieder ins Amt“, sagte er der „Dresdner Morgenpost“. Roßberg, der seine Unschuld beteuert, war im September zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Roßberg soll sich im Zusammenhang mit der Insolvenz seines ehemaligen Vertrauten und Dresdens Ex-Fluthilfekoordinator Rainer Sehm schuldig gemacht und ihm dabei geholfen haben, an Gläubigern vorbei Vermögen in die eigene Tasche zu wirtschaften.

Ab einer rechtskräftig gewordenen einjährigen Bewährungsstrafe würde der 45-Jährige nach sächsischem Beamtenrecht seinen Posten als Stadtoberhaupt und alle erworbenen Pensionsansprüche verlieren. Seit Mai ist der gebürtige Dresdner bei laufenden Bezügen von seinem Amt suspendiert. ddp

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