Politik : Soziale Stabilisierung

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An der Untersuchung nahmen insgesamt 1032 Heroinabhängige aus sieben deutschen Städten teil. Ergebnis: Bei 80 Prozent der mit Heroin behandelten Patienten (Methadon: 74 Prozent) ergab sich eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation. Bei 69,1 Prozent wurde eine Verringerung des Konsums illegaler Drogen beobachtet. Bei den mit Methadon Behandelten lag die Zahl bei 55,2 Prozent . Auch die „Haltequote“ der Heroinbehandlung lag über der von Methadon: 67 Prozent der Studienteilnehmer verblieben in der Heroinbehandlung, während nur 39 Prozent in der Methadongruppe die Studie beendeten. Die Hälfte der Heroinpatienten suchte nach zwölf Monaten die Drogenszene nicht mehr auf, während bei der Methadongruppe im selben Zeitraum noch 60 Prozent der Probanden Kontakt zur Szene hatten.Tsp

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