Politik : US-Botschaft in Deutschland: Kommt Dan Coats nach Berlin?

Der ehemalige Senator Dan Coats aus Indiana soll neuer US-Botschafter in Deutschland werden. Das verlautete am Freitag (Ortszeit) aus Regierungskreisen in Washington. Der 57-jährige gilt als konservativ und war im Januar auch zunächst als neuer US-Verteidigungsminister im Gespräch, bevor sich Präsident George W. Bush schließlich doch für Donald Rumsfeld entschied.

Die Zeitung "News-Sentinel" aus Indiana berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, Coats wäre sehr geneigt, den Botschafterposten in Deutschland, der als einer der renommiertesten überhaupt gilt, zu übernehmen. Er würde John Kornblum folgen, der das Amt bislang innehatte. Coats begann seine politische Karriere als Mitarbeiter des früheren US-Vizepräsidenten Dan Quayle und vertrat seinen Staat von 1988 bis 1998 im US-Senat. Seitdem arbeitete er in einer gemeinsamen Kanzlei in Washington mit drei anderen ehemaligen Senatoren: George Mitchell, Bob Dole und Lloyd Benson.

Wie darüber hinaus aus Regierungskreisen in Washington am Sonnabend verlautete, ist der inzwischen 75-jährige frühere Senator Howard Baker Favorit für den Botschafterposten in Tokio. Baker gilt als gemäßigt konservativ und war Stabschef des früheren amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan.

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