Politik : Viel Zustimmung für die Neuen im Präsidium

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Düsseldorf/Berlin Ursula von der Leyen , niedersächsische Sozialministerin und für den gescheiterten Hermann-Josef Arentz angetretene Kandidatin, erzielte mit 94,1 Prozent das beste, Christoph Böhr , rheinland-pfälzischer CDU- und Fraktionsvorsitzender, als stellvertretender Bundesvorsitzender mit 55,4 Prozent das schlechteste Ergebnis bei der Wahl zum CDU-Präsidium. Außer Jürgen Rüttgers , Landes- und Fraktionschef der CDU in NRW (79,3 Prozent), schnitten auch die anderen Vize-Parteichefs schlechter ab als vor zwei Jahren: Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff erhielt 86,9 Prozent, die Stuttgarter Kultusministerin Annette Schavan , kürzlich beim Mitgliederentscheid in Baden-Württemberg über die Nachfolge von Regierungschef Teufel gescheitert, kam auf 78,5 Prozent. Überraschend gut fiel das Ergebnis für Wolfgang Schäuble bei der Präsidiumswahl aus. Trotz kritischer Töne in seiner Parteitagsrede erhielt er 88,4 Prozent der Stimmen. Arbeits- und Sozialexperte Karl-Josef Laumann zog als Nachfolger von Friedrich Merz mit beachtlichen 83,8 Prozent ins Präsidium ein. Die thüringische Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski kam auf 73,4, die Bundestagsabgeordnete und frühere Junge-Union-Chefin Hildegard Müller auf 73,1, der hessische Ministerpräsident Roland Koch auf 72,4 – deutlich weniger als vor zwei Jahren – und der brandenburgische Innenminister und CDU-Landeschef Jörg Schönbohm auf 68,1 Prozent – zwölf Prozentpunkte mehr als 2002. sc

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