Politik : Von Job zu Job

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10. April: Bundeskanzler Gerhard Schröder spricht über eine Gaspipeline zwischen Deutschland und Russland.

22. Mai: Nach der Wahlschlappe der SPD in NRW kündigt Schröder Neuwahlen für den Herbst an.

1. Juli: Das Parlament spricht Schröder das Misstrauen aus.

8. September: Schröder und Putin besiegeln den Bau einer 1200 Kilometer langen Gaspipeline durch die Ostsee. Das Konsortium Nordeuropäische Gaspipeline (NEGPC) bilden der russische Konzern Gasprom und die deutschen Firmen Eon und BASF.

18. September: Bei der Bundestagswahl wird die SPD zweitstärkste Partei. Schröder will dennoch Kanzler bleiben.

10. Oktober 2005: Die SPD lenkt in der Kanzlerfrage ein. Ein russischer Radiosender meldet, Schröder solle für Gasprom tätig werden. Regierungssprecher Anda dementiert.

12. Oktober: Schröder verzichtet auf alle Regierungsämter.

21. November: Schröder verzichtet auf sein Bundestagsmandat.

9. Dezember: Der Bau der Pipeline beginnt. Schröder soll Aufsichtsratschef der Betreibergesellschaft werden. Der Vorwurf der „Vetternwirtschaft“ ertönt.

12. Dezember: Die NEGPC will ihren Sitz in den Schweizer Kanton Zug legen. Es gilt als Steuerparadies.

13. Dezember: Schröder sagt, er habe erst am 9. Dezember das Angebot von russischer Seite erhalten. SPD-Chef Matthias Platzeck stellt sich hinter Schröder. lich

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