Was am Samstag wichtig wird : G-20-Treffen, Parteitag der SPD und Oktoberfest

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird sich beim G-20-Treffen dem Vorwurf stellen müssen, Deutschland tue nicht genug für die EU-Wirtschaft. Die SPD trifft sich in Berlin zum kleinen Parteitag und das Oktoberfest wird eröffnet.

Wolfgang Schäuble ist am Samstag beim G-20-Treffen.
Wolfgang Schäuble ist am Samstag beim G-20-Treffen.Foto: dpa

G-20-Treffen in Cairns

Wenn sich ab dem heutigen Samstag im australischen Cairns die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrienationen (G20) treffen, wird es vor allem um die Lage der Weltwirtschaft sowie Wachstums- und Investitionsstrategien gehen. „Die Weltwirtschaft bleibt hinter den Erwartungen zurück, vor allem in der Euro-Zone und in Japan, und einige Schwellenländer schwächeln auch“, sagte Lew bei einem Gespräch mit seinem australischen Kollegen Joe Hockey im Vorfeld des Treffens. Er forderte vor allem die Länder mit Überschüssen in der Leistungsbilanz wie Deutschland auf, verstärkt die Binnennachfrage anzukurbeln. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird sich in Cairns dem Vorwurf stellen müssen, Deutschland tue nicht genug als Lokomotive für die EU-Wirtschaft. Schäuble forderte seinerseits zu einer soliden Haushaltspolitik auf. „Vertrauen ist immer die entscheidende Größenordnung, wenn  langfristig Unsicherheit herrscht“, sagte Schäuble am  Freitag in Hongkong, von wo aus er nach Cairns weiterflog.

Kleiner Parteitag der SPD

In Berlin kommen rund 200 Delegierte der SPD zum einem kleinen Parteitag zusammen. Themen des Konvents, bei dem auch Parteichef Sigmar Gabriel reden wird, sind unter anderem sind u.a. digitaler Fortschritt und die Waffenlieferungen in den Irak. Außerdem wird es eine Debatte über das Freihandelsabkommen TTIP geben. Verabschiedet werden soll zudem eine Resolution „Demokratie muss erkämpft werden“ (25 Jahre friedliche Revolution).

Oktoberfest

Am Samstag wird das alljährliche Oktoberfest in München eröffnet, das nach Angaben der Veranstalter größte Volksfest der Welt. Um Punkt 12 Uhr soll der Münchner Oberbürgermeister am ersten Wiesn-Samstag das erste Fass anstechen. In diesem Jahr musste die Boxe umgebaut werden. Nachdem mit Christian Ude mehr als 20 Jahre lang ein Linkshänder das Fass anstach, folgt ihm mit Dieter Reiter nun ein Rechtshänder. In diesem Jahr ist das Bier so teuer wie noch nie, die Maß knackte erstmal die 10-Euro-Grenze. Erwartet werden in dem zwei Wochen dauernden Fest mehr als sechs Millionen Besucher. (Tsp)

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