Politik : Zentralrat entsetzt über Berliner Polizei „Antisemitismus zugelassen“

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Berlin (lvt). Der Streit um die Rückbenennung der Jüdenstraße in BerlinSpandau ist am Montag weiter eskaliert. Der Zentralrat der Juden äußerte sich entsetzt darüber, dass bei der Umbenennung am Freitag antisemitische Parolen gefallen seien, ohne dass die Polizei eingegriffen habe. Sprüche wie „Juden raus“, die Zeugen zufolge gerufen wurden, seien „ein weiterer Beweis für die Enthemmung antisemitischer Gefühle“, sagte der Zentralratsvorsitzende Paul Spiegel. Der Polizeiliche Staatsschutz hat am Montag „von Amts wegen“ Strafanzeige erstattet. Auch die Jüdische Gemeinde zu Berlin erwägt rechtliche Schritte.

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