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0:3 in Alkmaar : Hertha BSC: Keine gute Probe

Hertha BSC hat seine Generalprobe für das erste Spiel in der Europa-League-Qualifikation verpatzt. Bei AZ Alkmaar enttäuschte das Team am Samstag und musste eine 0:3 (0:2)-Niederlage einstecken.

Vladimir Darida erobert gegen Alkmaar den Ball.
Vladimir Darida erobert gegen Alkmaar den Ball.Foto: dpa

So haben sie sich ihren Wochenend-Ausflug bei Hertha BSC ganz sicher nicht vorgestellt: Der Fußball-Bundesligist musste die Rückreise vom Testspiel beim niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar am Samstag mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck antreten. Der erste wirklich ernst zu nehmende Test der Vorbereitungsphase ging nach einer enttäuschenden Leistung mit 0:3 (0:2) verloren. „Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit schlecht“, sagte Trainer Pal Dardai fünf Tage vor dem ersten Pflichtspiel seines Teams. Am Donnerstag empfangen die Berliner in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League den dänischen Vertreter Bröndby Kopenhagen.

Zum Glück aus Sicht des Bundesligisten handelte es sich bei der Tour nach Alkmaar nur um einen Test, andernfalls würde Innenverteidiger Niklas Stark am Donnerstag gegen Bröndy fehlen – weil er das Kunststück fertigbrachte, in einem Freundschaftsspiel vom Platz zu fliegen. Stark wurde nach einer knappen Stunde und einer Notbremse mit Rot des Feldes verwiesen, Hertha spielte also gut 30 Minuten in Unterzahl. Zu Starks Ehrenrettung ist allerdings zu sagen, dass Alkmaar zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 führte, nach Toren von Wout Weghorst (2) und Markus Hendriksen. Die größte Chance der Gäste besaß noch Valentin Stocker, dessen Versuch kurz vor dem Ende abgeblockt wurde.

Seinen Einstand im Hertha-Trikot gab Neuzugang Ondrej Duda, den die Berliner erst in dieser Woche verpflichtet und offiziell vorgestellt hatten. Trainer Pal Dardai wechselte den slowakischen Nationalspieler zur Halbzeit ein. Insgesamt nahm Dardai, der ohne die in Berlin gebliebenen Fabian Lustenberger (Bauchmuskelzerrung), John Anthony Brooks und Peter Pekarik auskommen musste, acht Wechsel vor. Unter anderem erhielt Sinan Kurt an seinem 20. Geburtstag ein paar Einsatzminuten, wirklich in den Vordergrund konnte er sich aber auch nicht spielen – und fügte sich damit gewissermaßen in das Bild, das fast die gesamte Berliner Mannschaft abgab. (Tsp)

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