2. Bundesliga : Fürth und Frankfurt im Gleichschritt Richtung Bundesliga

Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt marschieren im Gleichschritt Richtung Bundesliga, Alemannia Aachen schöpft mit dem ersten Sieg Hoffnung im Abstiegskampf.

Erwin Hoffer erzielte zwei Treffer beim 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den MSV Duisburg.
Erwin Hoffer erzielte zwei Treffer beim 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den MSV Duisburg.Foto: dapd

Als letzte Mannschaft im bezahlten Fußball feierte Alemannia Aachen, das Team von Friedhelm Funkel, am 12. Spieltag mit dem 3:1 (2:0) gegen den FC Ingolstadt seinen ersten Saisonerfolg und gab das Schlusslicht in der 2.
Fußball-Bundesliga an den Gegner ab. An der Spitze gaben sich alle vier Topteams indes keine Blöße. Nachdem Spitzenreiter Greuther Fürth am Samstag mit 3:0 (1:0) bei Energie Cottbus triumphiert hatte, verteidigte Eintracht Frankfurt gute 24 Stunden später mit dem 3:0 (1:0) gegen den MSV Duisburg Platz zwei. Hinter Fortuna Düsseldorf (2:0 am Freitag gegen Hansa Rostock) blieb der Tabellenvierte St. Pauli dank des 2:1 (2:0) gegen den FSV Frankfurt in Schlagdistanz auf die Aufstiegsplätze.

Ortsrivale Eintracht bleibt derweil weiter ungeschlagen. Für die Mannschaft von Trainer Armin Veh war der österreichische Stürmer Erwin Hoffer mit zwei Treffern der Matchwinner (35. / 53.). „Das ist natürlich schön, wenn man einen Doppelpack macht. Die Mannschaft hat wieder stark gespielt“, sagte Hoffer: „Wir haben die Klasse für den Aufstieg, aber wir dürfen die Gegner nicht unterschätzen.“ Alexander Meier traf vor knapp 40.000 Zuschauern mit einem Traumtor zum 3:0-Endstand (65.).

„Das war wegen den Siegen der Konkurrenz eine wichtige Duftmarke von uns“, hatte Fürths Trainer Michael Büskens Tags zuvor erklärt. Vor 9.910 Zuschauern in Cottbus blieb sein Team auch im elften Spiel in Serie unbesiegt. Aus einer gesicherten Defensive heraus setzte das Team von Michael Büskens auf Konter und ging durch Olivier Occean (21. Minute) in Führung. Als Energie immer stärker auf den Ausgleich drängte, sorgte Sercan Sararer (73.) mit dem zweiten Fürther Tor für die Entscheidung.

Abseits des Kampf um den Bundesliga-Aufstieg brach Aachen endlich den Bann. „Das ist für die Köpfe der Spieler natürlich ganz wichtig“, sagte Funkel. In der Nachspielzeit schaffte Ex-Nationalspieler David Odonkor nach einem
Solo über das halbe Spielfeld die Entscheidung. Es war das erste Tor des WM-Helden von 2006 nach seiner Rückkehr nach Deutschland. Verteidiger Seyi Olajengbesi hatte die Alemannia zuvor mit einem kuriosen Kopfballtor in Führung (22. Minute) gebracht. Benjamin Auer erhöhte für die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel in seinem 200. Zweitligaspiel auf 2:0 (27.). Nach dem Wechsel verkürzte Stürmer Edson Buddle für Ingolstadt, das zuletzt drei Spiele in Folge verloren hatte, per Kopf auf 1:2 (52.) Eintracht Braunschweig verlor dagegen mit seiner zweiten Heimniederlage beim überraschenden 0:2 (0:1) gegen Dynamo Dresden den Anschluss an die Spitze. In einem
Mittelfeld-Duell trennten sich Erzgebirge Aue und Union Berlin 1:1 (1:1), obwohl die Gastgeber nach der Gelb-Roten Karte für Marc Hensel 65 Minuten in Unterzahl agieren mussten. (dapd)

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