2. Bundesliga : Rostock muss herbe Niederlage einstecken

Der 1. FC Hansa Rostock befindet sich nach einem 0:6 Debakel bei den "Roten Teufeln" in Kaiserslautern weiter auf Talfahrt. Mittlerweile ist die Mannschaft wieder auf einem Abstiegsplatz angekommen.

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Kein Durchblick: Rostock sah gegen die "Roten Teufel" alt aus. -Foto: dpa

KaiserslauternMit einem 0:6 (0:2)-Debakel beim 1. FC Kaiserslautern hat sich die rasante Talfahrt von Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock auch nach der Entlassung von Trainer Frank Pagelsdorf fortgesetzt. Das von Interimscoach Juri Schlünz betreute Team von der Ostsee kam am Montagabend nach einer desolaten Vorstellung beim Tabellenzweiten böse unter die Räder und stürzte mit 14 Punkten auf den 14. Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga ab. Vor 27.199 Zuschauern erzielten Srdjan Lakic (8./45. Minute), Erik Jendrisek (54./83.) und Josh Simpson (69./76.) die Tore für die "Roten Teufel", die mit 26 Punkten wieder auf einem Aufstiegsplatz stehen.

Die seit nunmehr fünf Spielen sieglosen Rostocker beendeten die Partie nur zu zehnt, nachdem Heath Pearce in der 64. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Enrico Kern scheiterte zu allem Überfluss in der 72. Minute mit einem Foulelfmeter an FCK-Torwart Luis Robles, der ansonsten beschäftigungslos blieb.

Simpson kommt zu Doppelschlag

Die Hausherren starteten furios in die Partie und hatten nach dem frühen 1:0 durch einen Kopfball von Lakic weitere Chancen, das Ergebnis zu erhöhen. Nach einer Viertelstunde war der Schwung jedoch zunächst dahin. Die Gäste waren nun gleichwertig, ohne sich jedoch Möglichkeiten zu erarbeiten. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Lakic mit seinem achten Saisontor auf 2:0, als die Hansa-Abwehr im Tiefschlaf lag.

Auch beim dritten Gegentreffer durch Jendrisek sah die Rostocker Hintermannschaft schlecht aus. Nach dem Feldverweis gegen Pearce, der Sidney Sam umriss, brachen alle Dämme. Der nach einem Mittelfußbruch lange verletzte Simpson nutzte die Schwächen der Rostocker nach seiner Einwechslung zu einem Doppelschlag. Für die seit April vor heimischem Publikum unbesiegten Pfälzer rundete Jendrisek den höchsten Saisonsieg ab. (nal/dpa)

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