26:20 gegen TVB Stuttgart : Füchse Berlin: Der Vereinsweltmeister siegt weiter

Gegen den Aufsteiger TVB Stuttgart feiern die Füchse einen ungefährdeten Heimsieg und bauen ihre Serie auf sieben Siege in Folge aus.

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Fabian Wiede setzt sich am Kreis gegen den TBV Stuttgart durch.
Fabian Wiede setzt sich am Kreis gegen den TBV Stuttgart durch.Foto: dpa

Langsam wird es wirklich eng unter dem Hallendach. Neben den Trikots verdienstvoller Spieler kündeten bislang zwei große Banner von den Erfolgen der Füchse Berlin, am Sonntag ist nun ein drittes dazugekommen: Vereinsweltmeister 2015. Vor dem Heimspiel gegen den TVB Stuttgart präsentierte der Handball-Bundesligist aber nicht nur besagtes Banner, sondern auch jenen goldenen Pokal, den er kürzlich in Doha errungen hat.

8171 Zuschauer bejubelten den Einlauf der Berliner inklusive Feuerwerk ebenso laut wie später den souveränen Sieg über den Aufsteiger. Am Ende einer unterhaltsamen Partie setzten sich die Füchse mit 26:20 (13:10) durch. Nach der Niederlage zum Bundesliga-Auftakt in Melsungen war es wettbewerbsübergreifend der siebte Sieg in Folge für die Füchse.

 

Zur allgemeinen Überraschung begann die Mannschaft von Trainer Erlingur Richardsson mit Silvio Heinevetter im Tor, der zuletzt so starke Petr Stochl tauchte dagegen nicht mal auf dem Spielberichtsbogen auf und durfte sich über einen arbeitsfreien Sonntag freuen. Unabhängig von dieser Personalie legten die Berliner einen konzentrierten und seriösen Start gegen eine gute Stuttgarter Mannschaft hin, die den bisherigen Eindruck bestätigte, dass die Bundesliga-Aufsteiger in dieser Saison längst nicht solche Platzhalter sind wie noch zuletzt. Zur Pause hatten sich die Füchse eine kleine Führung erarbeitet (13:10), die aber deutlich höher hätte ausfallen können. Allein in der ersten Halbzeit verwarfen sie drei Siebenmeter, am Ende waren es sogar fünf – ein außergewöhnlich schlechter Wert.

 

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Berlinern zwar nur mühsam, ihren Vorsprung auszubauen. Am Ende stand aber ein Sieg, der praktisch nie ernsthaft in Gefahr geriet. Bester Torschütze der Füchse waren Petar Nenadic und Fabian Wiede mit jeweils fünf Treffern.

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