Sport : 26000 Euro im Schnitt

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Die Finanzkrise wird für die Bundesligisten immer bedrohlicher. Der Schuldenstand der 36 Profiklubs stieg innerhalb eines Jahres von 480 auf 600 Millionen Euro.

Die Spielergehälter machen im Schnitt 44 Prozent des Gesamtetats eines Bundesligisten aus. Um die Verschuldung zu stoppen, müssten die Profis nach Berechnungen des Ligaverbandes DFL auf 18 Prozent ihrer Gehälter verzichten.

In den vergangenen fünf Jahren sind die Gehälter stärker gestiegen (um 21 Prozent) als die Umsätze der Klubs (16 Prozent), die Zahl der Einkommensmillionäre (DMark) in der Ersten und Zweiten Liga stieg im selben Zeitraum von 86 auf 450.

Das monatliche Durchschnittseinkommen eines Profis der ersten Bundesliga liegt derzeit bei rund 26000 Euro Grundgehalt, hinzu kommen – ebenfalls im Schnitt – 8000 Euro an Zusatzprämien.

Die Top-Verdiener sind Oliver Kahn und Michael Ballack mit einem Jahresgehalt von rund fünf Millionen Euro.dapo/sth

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