31:33-Niederlage : Deutsche Handballer unterliegen Serbien

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die beiden Länderspiele gegen Serbien gestartet. Das Team kassierte im ersten von zwei Testvergleichen mit dem Vizeeuropameister am Samstag in Schwerin eine 31:33 (15:16)-Niederlage.

Der deutsche Bundestrainer Martin Heuberger möchte die beiden Tests gegen Vize-Europameister Serbien nutzen, um die Mannschaft auf die EM-Qualifikation vorzubereiten.
Der deutsche Bundestrainer Martin Heuberger möchte die beiden Tests gegen Vize-Europameister Serbien nutzen, um die Mannschaft auf...Foto: dpa

Bester deutscher Torschütze gegen Serbien war Uwe Gensheimer mit neun Treffern. Am Sonntag trifft die um zahlreiche Nachwuchskräfte ergänzte Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Rostock erneut auf die Serben, bevor es am 1. November in Mannheim im ersten EM-Qualifikationsspiel gegen Montenegro ernst wird.

Gegen die Serben ließ Heuberger, der kurzfristig auf Spielmacher Michael Haaß verzichten musste, zunächst eine 6:0-Deckung spielen - allerdings ohne Erfolg. Heubergers Vorgänger Heiner Brand musste als Zuschauer in der Sport- und Kongresshalle Schwerin beobachten, wie der EM-Zweite die Abstimmungsprobleme in der DHB-Defensive schonungslos ausnutze. Bis zur 9. Minute zog Serbien auf 7:2 davon. Erst nach einer Auszeit fing sich das deutsche Team und kam vor allem dank des treffsicheren Gensheimer wieder an Serbien heran.

In der zweiten Hälfte setzten die Deutschen angeführt von Routinier Dominik Klein, der sein 150. Länderspiel bestritt, ihren Lauf zunächst fort. In der 35. Minute ging das Heuberger-Team sogar erstmals in Führung. Der eingewechselte Torhüter Carsten Lichtlein gab mit starken Paraden Sicherheit, vor allem über die Außenpositionen steigerte sich die DHB-Auswahl und zog in der 48. Minute auf 27:24 davon. Doch danach verlor das deutsche Team erneut den Faden und gab die Partie doch noch aus der Hand.

Neben Montenegro trifft Deutschland in der Qualifikationsgruppe 2 für die EM-Endrunde auf Israel und Tschechien. Nur die beiden besten Teams und der beste Drittplatzierte der sieben Vierer-Gruppen sind im kommenden Januar in Dänemark dabei. (dapd)

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