5:3-Sieg in Schwenningen : Eisbären gewinnen endlich wieder auswärts

Nur am ersten Spieltag der Saison hatten die Eisbären Berlin auswärts drei Punkte geholt. Am Sonntag konnte der Deutsche Meister in Schwenningen die miese Bilanz in der Fremde endlich etwas aufpolieren.

Barry Tallackson traf im zweiten Drittel zum 4:1 für die Eisbären. Da schien schon alles klar zu sein.
Barry Tallackson traf im zweiten Drittel zum 4:1 für die Eisbären. Da schien schon alles klar zu sein.

Die Eisbären können auswärts doch noch gewinnen. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge und nur einem Dreier nach regulärer Spielzeit in dreizehn Versuchen auf fremden Eis bezwangen die Berliner am Sonntag die Schwenninger Wild Wings 5:3 (2:1, 2:2, 1:0). „Der Sieg ist eine Erleichterung“, sagte Trainer Jeff Tomlinson. In der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bleibt der Meister als Neunter aber weiter deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Das Spiel vor 4713 Zuschauern in Schwenningen begann denkbar schlecht für die Eisbären. Schon nach 55 Sekunden traf Daniel Hacker für die Gastgeber in Unterzahl zum 1:0. Die Berliner erholten sich von dem frühen Schock aber schnell und drehten das Spiel noch im ersten Drittel durch Tore von Laurin Braun und Julian Talbot.

Im zweiten Drittel erhöhten Kris Sparre und Barry Tallackson sogar auf 4:1, die Eisbären schafften es aber nicht die Führung anschließend locker nach Hause zu spielen. Im Gegenteil: Schwenningen kam durch Ty Wishart und Morten Green auf 3:4 heran und hatte sogar die große Chance zum Ausgleich. Doch Daniel Hacker scheiterte mit einem Penalty an Berlins Torwart Rob Zepp.

Im letzten Drittel verteidigten die Eisbären ihren Vorsprung dann konzentrierter und ließen nur noch wenig zu. Als Schwenningen kurz vor Schluss den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, machte Darin Olver mit seinem Treffer ins verwaiste Gehäuse der Wild Wings alles klar. „Wir haben ein solides Auswärtsspiel abgeliefert, uns durch die Gegentore das Leben aber selbst schwer gemacht“, sagte Tomlinson, der mit seinem Team schon am Dienstag daheim (19.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof) gegen Köln das nächste Spiel bestreitet. (Tsp)

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