Ärger im Straßenverkehr : Podolski, ein Stinkefinger und das A-Wort

Verkehrsteilnehmer Lukas Podolski hat sich in Köln ein Wortgefecht mit einem LKW-Fahrer geliefert. Dabei sollen einige unschöne Worte gefallen sein. Doch der Nationalspieler sieht sich als Opfer.

Lukas Podolski fährt gerne Auto, aber nicht immer verläuft dabei alles reibungslos.
Lukas Podolski fährt gerne Auto, aber nicht immer verläuft dabei alles reibungslos.Foto: dpa

Der Stürmer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln lieferte sich in Köln-Sülz eine Auseinandersetzung mit einem LKW-Fahrer, der Podolski den Weg versperrte. Nach einem Wortgefecht rief Podolski die Polizei und erstattete Anzeige wegen Beleidigung. Auch gegen den FC-Star selbst wurde Anzeige erstattet.

Der Pressesprecher der Kölner Polizei, Lutz Flaßnöcker, bestätigte eine entsprechende Meldung des Kölner Express. "Das Wort 'Arschloch' ist gefallen, und einen Stinkefinger hat es wohl auch gegeben", sagte Flaßnöcker.

Im Express wehrte sich Podolski gegen den Vorwurf, Auslöser des Streits gewesen zu sein: "Ich bin derjenige, der beleidigt wurde, und derjenige, der deshalb Anzeige erstattet und die Beamten gerufen hat. Ich habe ein älteres Ehepaar, das dies bezeugen kann."

Bereits im November hatte Podolski auf dem Weg zum Training am Geißbockheim einen Autounfall verursacht. Der 95-malige Nationalspieler hatte ein Stauende übersehen und den Wagen einer dreiköpfigen Kölner Familie gerammt. Damals war gegen Podolski ebenfalls Anzeige erstattet worden. (sid)

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