Alba Berlin : Alba Berlin gönnt sich nur vier Tage Pause

Weil die Basketballer am 3. Januar schon wieder antreten, dürfen die amerikanischen Spieler über die Feiertage nicht nach Hause fliegen.

Lars Spannagel

Berlin - Dreimal werden sie noch wach – dann müssen die Basketballer von Alba Berlin schon wieder trainieren. Nach dem 84:67 (48:37)-Sieg am Montag gegen Tübingen sind den Spielern damit insgesamt nur vier freie Tage vergönnt, ehe Trainer Luka Pavicevic zur ersten Einheit bittet. Für die sechs US-Amerikaner im Kader bedeutet das Weihnachtstage fernab der Heimat. „Wir haben an ihr Verständnis appelliert“, sagt Albas Sportdirektor Henning Harnisch. Das harte Programm im Januar mache eine längere Pause und Flüge in die Heimat schlicht und einfach unmöglich.

Alba startet mit drei wichtigen Spielen innerhalb einer Woche ins neue Jahr. Zunächst ist am 3. Januar der Tabellenvierte aus Frankfurt zu Gast, vier Tage später tritt Alba zur entscheidenden Europaligapartie in Badalona an. Am 10. Januar steht in Oldenburg ein weiteres Bundesliga-Spitzenspiel an; die Oldenburger sind derzeit Fünfte. Bei Alba hofft man vor allem, dass Julius Jenkins bis dahin wieder einsatzbereit ist. „Wir dachten, er wäre längst wieder fit“, sagt Trainer Luka Pavicevic. „Aber die Ernsthaftigkeit der Verletzung war lange nicht zu erkennen.“ Jenkins fehlt Alba seit seiner Verletzung im Hinspiel gegen Badalona am 13. November, laut Pavicevic muss der Aufbauspieler erst wieder mit voller Geschwindigkeit und Härte trainieren, ehe er in die Mannschaft zurückkehrt. Harnisch sieht das ähnlich: „Julius war wirklich sehr lange draußen, aber wir müssen ihm die Zeit geben.“

Ob auch Kapitän Patrick Femerling am kommenden Sonnabend wieder ins Training einsteigt, ist ungewiss. Am Montag wurde das gereizte Knie des Centers punktiert, um es von Flüssigkeit zu befreien. Lars Spannagel

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