Sport : Alba legt Protest ein

3,6 Sekunden vor der Schlusssirene hat Alba Berlins Kapitän Henrik Rödl beim Bundesligaspiel in Bamberg (73:75) Protest eingelegt. Der Zeitnehmer hatte die Uhr regelwidrig auf Null herunterlaufen lassen. "Das Problem ist, dass Bamberg keine Auszeit mehr hatte", erklärt Albas Manager Carsten Kerner, "durch das Ablaufen der Uhr hat Bamberg einen Vorteil erlangt." Die Unterbrechung, in der die Schiedsrichter und der Zeitnehmer die verbleibende Spielzeit wieder zurück auf 3,6 Sekunden stellten, hätten die Bamberger genutzt, um ihren letzten Angriff zu besprechen. Prompt traf der beste Bamberger, der US-Amerikaner Fred Williams, den spielentscheidenden Dreipunktewurf. Alba Berlin hat den Protest allerdings schon vor diesem Wurf eingelegt. "Über den Protest entscheidet nun das Ligabüro", erklärt Carsten Kerner. Welche Folgen der Protest haben könnte und ob der Einspruch womöglich den Ausgang des Spiels verändern kann, dazu wollte sich Albas Manager Carsten Kerner gestern nicht äußern. "Das ist ein schwebendes Verfahren."

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