Sport : Assauers Sieg

Richard Leipold

Der Schein kann trügen. Im Umfeld des FC Schalke 04 gab es Stimmen, die Rudi Assauer auf dem absteigenden Ast sahen. Die Zukunft gehöre Trainer Ralf Rangnick, der in seinen bisherigen 15 Gelsenkirchener Monaten so erfolgreich gearbeitet hat wie kaum ein Kollege zuvor, und dessen Mentor im Vorstand, Andreas Müller. Es kam anders. Assauer, kein wirklicher Freund Rangnicks, hat gewonnen. Der Trainer sieht sich als Opfer von Assauer und diesem wohlgesinnten Boulevard-Zeitungen, die vor kurzem mit Bezug auf vereinsinterne Informanten vermeldeten, Rangnicks Vertrag werde ohnehin nicht verlängert. Entnervt hat Rangnick nun selbst das Ende der Zusammenarbeit zum Vertragsende im Juni 2006 angekündigt. Und so manchem klar gemacht, dass er sich verschätzt hat. Auf Assauer komme es in Schalke nicht mehr an, hieß es vor ein paar Wochen. Jetzt heißt es: auf wen denn sonst?

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