Aus Barcelona : Afellay im Anflug auf Schalke

Der FC Schalke leiht den holländischen Stürmer Ibrahim Afellay vom FC Barcelona aus - nicht nur zur Freude seines Landsmanns Klaas-Jan Huntelaar.

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Ibrahim Afellay könnte bei Schalke Lewis Holtby in der Zentrale hinter den Spitzen entlasten.
Ibrahim Afellay könnte bei Schalke Lewis Holtby in der Zentrale hinter den Spitzen entlasten.Foto: AFP

Am Donnerstag, gegen 14 Uhr, begrüßte Klaas-Jan Huntelaar per Twitter seinen neuen Mitspieler Ibrahim Afellay. „Willkommen beim S04. Training ist morgen um 16 Uhr, nicht vergessen“, schrieb Huntelaar. Zwar war der Wechsel der 26 Jahre alten Holländers vom FC Barcelona zu Schalke 04 nicht ganz perfekt, „aber wir sind da schon sehr weit. Es gibt nur noch ein paar Details zu klären“, sagte Manager Horst Heldt.

Eine dieser Kleinigkeiten ist das Zustandekommen der sportmedizinischen Untersuchung. Es ist Eile geboten, bis Freitagmittag um 12 Uhr müssen alle Profis, die ihren Verein wechseln wollen, auf der Transferliste stehen, bis 18 Uhr muss der Wechsel dann abgeschlossen sein. Ein Jahr lang soll der niederländische Nationalspieler nach Gelsenkirchen ausgeliehen werden.

Für Huub Stevens ist Afellay ein alter Bekannter. Als Trainer des PSV Eindhoven hatte er ihn bereits betreut. „Es ist immer gut, einen Spieler mit solchen Qualitäten zu bekommen“, sagte Stevens über seinen Landsmann. Zumal die Schalker in Manuel Jurado kurzfristig noch einen Mittelfeldspieler verlieren. Der Spanier wird ebenfalls für ein Jahr ausgeliehen – er geht zu Spartak Moskau. Für die Schalker hat sich damit eines der vermeintlich größten Probleme aufgelöst.

Afellay ist in der Lage in der Zentrale hinter den Spitzen zu spielen. Damit besitzen die Schalker eine Alternative zu Lewis Holtby (21). Ungeklärt bleibt die Frage, ob auch Kyriakos Papadopoulos bleiben wird. Der Verteidiger wird überaus hartnäckig von Zenit St.Petersburg umworben. Die Russen bieten rund 20 Millionen Euro für den Griechen. Das Werben um Papadopoulos kann sich allerdings noch etwas hinziehen, in Russland schließt das Transferfenster erst am 6. September.

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