• BALLACKS GESCHEITERTER WECHSEL NACH MADRID: Erst wollte er nicht – jetzt will Real nicht mehr

BALLACKS GESCHEITERTER WECHSEL NACH MADRID : Erst wollte er nicht – jetzt will Real nicht mehr

Julia Macher

Während Michael Ballack beim FC Chelsea nicht einmal im Kader für die Champions-League-Gruppenphase steht, wird in Spanien der Mann von den Medien gefeiert, der als Lückenbüßer zu Real Madrid kam: Wesley Sneijder.

Beim 5:0-Sieg in Villarreal schoss der Holländer zwei Tore. Ursprünglich war der Posten im offensiven Mittelfeld für den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft vorgesehen. „Wir brauchen einen Spieler wie Ballack“, hatte der neue Trainer Bernd Schuster immer wieder betont.

40 Millionen Euro wollte Real für Ballack und Arjen Robben an Chelsea überweisen. Robben kam, Ballack sagte ab – und Madrid kaufte Sneijder von Ajax Amsterdam. Laut Schuster scheiterte der Deal damals nicht nur an Ballacks Gehaltsforderungen, sondern auch an der Provision für dessen Berater Michael Becker. Der forderte angeblich anderthalb Millionen Euro pro Saison. „Das ist mehr, als mancher Fußballer verdient“, empörte sich Schuster in der Zeitung „As“.

Obwohl die Nichtnominierung Ballacks, wie englische Medien vermuten, auf einen baldigen Verkauf hindeuten, zeigt Real bislang kein Interesse. „Bis zur Eröffnung des Wintermarkts sind uns ohnehin die Hände gebunden“, hieß es gestern. Und auch Schuster sieht nach dem starken Saisonauftakt keine Notwendigkeit für einen Transfer: „Ich kann nur sagen, dass wir für diese Spielzeit alle haben, die wir brauchen.“

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben