Bundesliga : Leverkusen und Schalke bleiben im Mittelmaß stecken

Bayer Leverkusen und der FC Schalke 04 kommen weiter nicht richtig in Fahrt. Die beiden Klubs trennten sich remis. Dabei hatte vor allem Leverkusen am Ende Glück.

Schalkes Eric Maxim Choupo-Moting (l) erzielt im Zweikampf gegen Leverkusens Giulio Donati (m) und Leverkusens Torwart Bernd Leno (r) das Tor zum 0:1.
Schalkes Eric Maxim Choupo-Moting (l) erzielt im Zweikampf gegen Leverkusens Giulio Donati (m) und Leverkusens Torwart Bernd Leno...Foto: dpa

Bayer Leverkusen und Schalke 04 bleiben in der Bundesliga im Mittelmaß stecken. Das 1:1 (0:0) reicht beiden Klubs nicht zum Angriff auf die Spitzenplätze. Eric Choupo-Moting (50.) erzielte in dem für beide Klubs wegweisenden Spiel am Sonntag die Führung. Ein Eigentor von Sascha Riether (85.) rettete die Hausherren vor der Pleite. Das Team von Roger Schmidt kam nach der Champions-League-Enttäuschung auch in der Bundesliga nicht vom Fleck. Bayer bleibt Tabellensechster. Die Elf von Trainer André Breitenreiter ist punktgleich Achter.

Dabei sind die Schalker eigentlich der Lieblingsgegner der Leverkusener. 18 Heimsiege gab es gegen die Gelsenkirchener, gegen keine Mannschaft hat Bayer zu Hause öfter gewonnen. Für Leverkusen war das Remis der Höhepunkt einer verkorksten Woche. Nach dem mageren 1:1 in Borissow steht der Werksclub vor dem Aus in der Champions League, Sportdirektor Rudi Völler beschimpfte einen Fan.

Roger Schmidt musste auf seinen Kapitän verzichten

Für den brasilianische Verteidiger Wendell, der unter der Woche für Aufregung gesorgt hatte und in Köln beim Autofahren ohne Führerschein erwischt worden war, spielte Sebastian Boenisch als linker Verteidiger. Auch auf Kapitän Lars Bender (Sprunggelenksoperation), musste Bayer-Trainer Roger Schmidt verzichten.

Gäste-Trainer Breitenreiter konnte wieder auf Abwehrchef Benedikt Höwedes bauen. Der Weltmeister hatte beim 1:0-Sieg in der Europa League bei APOEL Nikosia wegen Achillessehnenproblemen passen müssen. Zum letzten Mal fehlte den Schalkern auch Johannes Geis nach seinem rüden Foul Ende Oktober im Bundesliga-Spiel gegen Gladbachs Andé Hahn.

Karim Bellarabi traf aus spitzem Winkel die Latte

Zunächst neutralisierten sich beide Teams, Chancen waren Mangelware. Beide Abwehrreihen standen im Duell der beiden punktgleichen Clubs prima. Schalke war anfänglich mutiger und frecher. Erst nach gut einer halben Stunde gab es den ersten Aufreger: Karim Bellarabi traf aus spitzem Winkel die Latte. Danach waren die Hausherren am Drücker. Vor allem Bellarabi wirbelte kräftig, kurz vor der Pause wäre die Führung eigentlich fällig gewesen.

Nach dem Wechsel schlug Schalke zu. Julian Brandt war gerade erst für Hakan Calhanoglu gekommen, da spielte Leon Goretzka einen maßgeschneiderten Pass auf Choupo-Moting, der eiskalt verwandelte. Wenig später kam Stefan Kießling, stand zum 300. Mal in der Bundesliga für Bayer auf dem Feld. Der Stürmer freilich konnte nichts richten. Den Leverkusener Treffer erzielte Riether per Kopf. Schalke-Torhüter Ralf Ralf Fährmann hatte eine Hereingabe von Javier Hernández, genannt Chicharito, unglücklich abgefälscht. (dpa)


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