Sport : Chronik: Zwei Wochen Hin und Her

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6. November: Der Name Christoph Daum kommt in Köln ins Gespräch, zunächst nur in einer Boulevard-Zeitung. Einen Tag später allerdings sagt der Vizepräsident des 1. FC Köln, Friedrich Neukirch, schon recht deutlich: „Das Thema Daum werden wir zu einem gewissen Zeitpunkt nicht außen vor lassen.“

9. November: Schon einige Stunden vor der Entlassung von Trainer Peter Latour führt Michael Meier ein Gespräch mit Christoph Daum. Der Klub-Manager besucht Daum in einem Kölner Krankenhaus, wo dieser nach einer Halsoperation behandelt wird.

11. November: Daum sagt den Kölnern aus gesundheitlichen Gründen ab – auf einer improvisierten Pressekonferenz im Krankenhaus. „Ich muss mich schonen und werde in den nächsten Wochen keine neue Arbeit annehmen. Der 1. FC Köln braucht aber eine schnelle Lösung“, erklärt Daum, nachdem ihm die Mandeln entfernt worden waren. „Bei mir geht es in der nächsten Zeit nicht. Vermutlich dauert es Monate, bis ich wieder arbeiten werde.“

14. November: Daum sagt dem 1. FC Köln ein zweites Mal ab. Diesmal endgültig, sagt er. FC-Präsident Wolfgang Overath erklärt daraufhin: „Wir haben versucht, Daum alle Wünsche zu erfüllen, sind dabei an unsere Schmerzgrenze gegangen .“

18. November: Der 1. FC Köln und Daum nehmen die Verhandlungen wieder auf – und einigen sich auf einen Vertrag über dreieinhalb Jahre. cv

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