Sport : Das Istaf gönnt sich viel Neues

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Was ist neu beim 62. Istaf der Leichtathleten? Beispielsweise, dass diesmal keine Athleten mehr im Programm sein sollen, die nur abkassieren wollen. Weil der Termin 10. August, kurz vor der WM in Paris, Topform garantiert. Und Berlin diesmal nicht Ende, sondern vierte von sechs GoldenLeague-Stationen ist. Leistungsfähige und motivierte Stars, das strebt auch die neue Vertragspolitik an. „Wir werden deshalb die Athleten erst nach dem Meeting in Rom am 10. Juli vertraglich binden“, sagte Sportdirektor Florian Schwarthoff (35), Olympiadritter 1996 über 110 m Hürden, gestern bei einer PR-Aktion am Brandenburger Tor. Neu ist ebenfalls, dass sich Hobbyläufer über 4 x 100 m beweisen können. Ein Novum ist auch, dass zehn Nachwuchsathleten der Region künftig in einem Istaf-Team gefördert werden. Ungewohnt ist der besuchergünstige Sonntag und dass das ZDF live überträgt. Zum zweiten und letzten Male findet das Istaf im Jahn-Sportpark statt, ehe 2004 das neue Olympiastadion die Leichtathletik beherbergt. „Und da wollen wir 2009 die WM veranstalten“, wie Sportsenator Klaus Böger gestern noch einmal bekräftigte. epo

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