Der 32.Spieltag : Die Bundesliga sucht ihre Lieblinge

Wer kann an diesem 32. Spieltag absteigen? Wer die Klasse halten? Welche sind die spannendsten Fragen im Endspurt der Saison? Wenig wird wohl entschieden, viel aber vorentschieden.

Fabian Morsch
Intensive Duelle stehen im Kampf um Europa und den Klassenerhalt noch aus.
Intensive Duelle stehen im Kampf um Europa und den Klassenerhalt noch aus.Foto: dpa

Die Fußball-Bundesliga geht an diesem drittletzten Spieltag in die entscheidende Phase. Oder zumindest in die vorentscheidende. Dortmund kann Meister werden, Hertha einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen – soviel steht fest. Doch auch andernorts werden an diesem Wochenende wichtige Dinge passieren.

So spitzt sich zwischen Schalke und Mönchengladbach der Kampf um den direkten Champions-League-Platz zu. Beide Teams trennt vor dem 32. Spieltag lediglich ein Punkt. Gladbach spielt bei der Dortmunder Borussia, die möglicherweise just Meister geworden ist. Schalke muss dagegen am Sonntag bei den formstarken Augsburgern antreten, die sich mit einem Sieg gegen den Revierklub wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden würden. Dasselbe möchte der Hamburger SV mit einem Sieg beim Club aus Nürnberg erreichen. In diesem Fall ginge es für Hertha und Köln mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur noch um das Erreichen eines Relegationsplatzes.

Mehr möglich ist im Kampf um die drei Europa-League-Plätze. Gleich sechs Mannschaften machen sich dabei noch Hoffnungen. Hannovers Trainer Mirko Slomka fasst die Situation zusammen: „Ich bin sicher, dass Stuttgart dabei ist, sonst ist alles offen.“ Tatsächlich hätte sich der VfB mit einem Sieg in Köln bereits qualifiziert. Für alle anderen bleibt es wohl bis zum Schluss eng. Wolfsburg hat mit dem Remis am Freitag Abend wohl seine letzten Chancen auf Europa verspielt. Die Leverkusener könnten dagegen bei ihren Mitkonkurrenten aus Hoffenheim einen ganz wichtigen Dreier landen. Dieser würde sich im Kampf um die internationalen Plätze wohl entscheidend auswirken – oder zumindest vorentscheidend.

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