Sport : „Der Platz ist mein Revier“

Jürgen Kohler über sein Debüt als Sportdirektor in Leverkusen

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Herr Kohler, warum saßen Sie auf der Bank und nicht auf der Tribüne?

Ich bin auf dem Fußballplatz groß geworden, da gehöre ich hin, das ist mein Revier. So bin ich ganz nah dran an den Spielern.

Ist das nicht ungewöhnlich?

Nein, finde ich nicht. Viele große Manager im Fußball sitzen auch ganz in der Nähe der Mannschaft, etwa Rudi Assauer oder Uli Hoeneß, das sind meine Vorbilder.

Was haben Sie in der Halbzeit gesagt?

Wenig. Der Trainer hat gesprochen.

Welches war Ihr Verdienst bei dem 4:1Sieg?

Ich habe ja gar nichts gemacht. Das Verdienst gehört ganz allein dem Trainer und der Mannschaft, sie haben die Leistung gebracht. Vor allem Bernd Schneider, Oliver Neuville und Juan.

Aufgezeichnet von Erik Eggers

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