DFB-POKAL : Mainz als fünfter Bundesligist draußen

Risse Foto: dpa
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Abgesehen vom FSV Mainz 05

haben sich die Bundesligisten gestern Abend in der zweiten Runde des DFB-Pokals mehr oder weniger souverän durchgesetzt. Die Mainzer unterlagen daheim dem 1. FC Köln mit 0:1 (0:0). Das entscheidende Tor erzielte dabei der ehemalige Mainzer Marcel Risse, der erst im Sommer nach Köln gewechselt war.

Mainz ist damit bereits der fünfte Bundesligist, der sich aus dem laufenden

Pokalwettbewerb verabschiedet hat. Besser machte es dagegen der Hamburger SV. Am Tag vor dem Amtsantritt des neuen Trainer Bert van Marwijk besiegte der HSV Zweitliga-Spitzenreiter Greuther Fürth mit 1:0. Das Tor markierte der von Hertha BSC ausgeliehene Pierre-Michel Lasogga. Bayer Leverkusen musste gegen Arminia Bielefeld lange um den Achtelfinal-Einzug bangen. Wie im Vorjahr – als der damalige Drittligist erst in der Verlängerung bezwungen wurde – offenbarten die Leverkusener Probleme. Dank zweier Treffer von Heung-Min Son und Nationalspieler Sidney Sam kurz vor dem Abpfiff gelang ihnen aber doch noch ein 2:0-Pflichtsieg beim Zweitligisten. Letzter Achtelfinalist am ersten von zwei Zweitrunden-Abenden ist die TSG Hoffenheim. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol war gegen Energie Cottbus zwar nicht in der Lage, in der regulären Spielzeit einen Treffer zu erzielen. Dafür trafen die Hoffenheimer in der Verlängerung umso sicherer. Nach 120 Minuten und Treffern von Niklas Süle, Roberto Firmino und Sven Schipplock hieß es am Ende 3:0 für die Kraichgauer. In den Spielen am früheren Abend waren zuvor bereits der VfL Wolfsburg und der FC Augsburg ins Achtelfinale eingezogen. Die Wolfsburger schlugen Zweitligist VfR Aalen mit 2:0 (1:0), Diego und Timm Klose trafen. Keine Mühe hatte der FCA beim 3:0 (1:0)-Sieg über Drittligist Preußen Münster. Damit stehen die Augsburger bereits zum fünften Mal in Folge im Achtelfinale des nationalen Pokalwettbewerbs. Den Sprung dorthin schaffte auch der SV Sandhausen. Der Zweitligist bezwang mit 3:1 (0:1) den letzten verbliebenen Regionalligisten, den SC Wiedenbrück. Das Achtelfinale findet am 3./4. Dezember statt. Bundestrainer Joachim Löw zieht an diesem Sonntag ab 18 Uhr (live in der ARD) die Paarungen. Tsp

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