EHF-Pokal : Füchse gewinnen 21:20 in Brest

Im Rückspiel der dritten Runde des EHF-Pokals lag der Handball-Bundesligist beim HC Brest bereits nach wenigen Minuten mit 0:4 in Rückstand, doch dann kam Iker Romero auf die Platte.

Zusammenrotten und weiterkommen: So haben die Füchse Berlin die Gruppenphase des EHF-Pokals erreicht.
Zusammenrotten und weiterkommen: So haben die Füchse Berlin die Gruppenphase des EHF-Pokals erreicht.Foto: Imago

Berlin - Wenn nichts mehr geht, muss eben der Spanier auf die Platte. Diese Gesetzmäßigkeit hatte in den vergangenen Wochen besondere Gültigkeit bei den Füchsen Berlin, gestern hat sie sich erneut bestätigt. Im Rückspiel der dritten Runde des EHF-Pokals lag der Handball-Bundesligist beim HC Brest bereits nach wenigen Minuten mit 0:4 in Rückstand, die Qualifikation für die Gruppenphase und damit verbunden die mögliche Austragung des Finalturniers in Berlin war nach dem knappen 22:20-Sieg im Hinspiel also frühzeitig arg in Gefahr geraten – bis Iker Romero kam.

Mit der Einwechslung des Kapitäns nach einer Viertelstunde zog zusehends Sicherheit und Struktur ins Spiel der Berliner ein, die sich am Ende dank Romero und eines starken Silvio Heinevetters im Tor mit 21:20 (12:11) gegen den Weißrussischen Meister durchsetzten. Zwar wissen die Berliner noch nicht, auf welche Gegner sie in der Gruppenphase treffen, weil die Auslosung erst am 5. Dezember stattfindet. Dafür brachten sie vom ersten Europapokal-Auswärtsspiel der Saison die Gewissheit mit, nun weitaus bessere Chancen auf das Final-Four-Turnier in der heimischen Schmeling-Halle zu haben – weil sie mit Brest einen weiteren potenziellen Bewerber dafür auf sportlichem Weg eliminiert hatten.

Für diese Erkenntnis mussten die Füchse allerdings reichlich Nerven lassen. Nach erwähntem Fehlstart erspielten sich die Berliner in einer umkämpften Begegnung bis zur Pause einen knappen Vorsprung (12:11), wobei sich in der Offensive Jesper Nielsen (sechs Tore) und Pavel Horak (4) gute Noten verdienten. Nach dem Seitenwechsel leistete Brest weiterhin großen Widerstand und gestaltete die Begegnung bis kurz vor Schluss ausgeglichen. Beim Stand von 20:20 entschied Fabian Wiede mit seinem Tor zum Endstand schließlich die Partie. cda

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