Sport : Ein Trikot und die „Ode an die Freude“

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Auch die Bundesrepublik und die DDR bildeten bei den Olympischen Spielen 1956, 1960 und 1964 gemeinsame Mannschaften . Denn das Internationale Olympische Komitee gestand der DDR nur in Etappen Eigenständigkeit zu.

Zwar wurde das Nationale Olympische Komitee der DDR schon 1951 gegründet, das IOC erkannte es aber 1955 nur provisorisch an, 1965 dann vollständig. Um die Startplätze gab es deutschdeutsche Qualifikationswettkämpfe .

Bei den Spielen 1968 startete erstmals eine Mannschaft der DDR, allerdings unter dem Namen „Ostdeutschland“. Beide Teams trugen noch die gleichen Trikots, und gespielt wurde eine Hymne: Beethovens „Ode an die Freude“. 1972 gab es dann eine eigenständige Mannschaft der DDR . Bei den Olympischen Spielen 1992 in Albertville feierte schließlich die deutsche Olympiamannschaft ihre Wiedervereinigung. Tsp

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