Sport : Eine Niederlage könnte reichen

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Nur ein Tor in drei Spielen – und doch könnte die Situation für Hertha BSC vor dem abschließenden Gruppenspiel im Uefa-Cup kaum komfortabler sein. Nach dem 0:0 beim Sampdoria Genua genügt den Berlinern gegen Steaua Bukarest in zwei Wochen vor eigenem Publikum (15. Dezember, 20.45 Uhr) schon ein Unentschieden. „Wir haben das Heft des Handelns in der Hand“, sagt Trainer Falko Götz. Manager Dieter Hoeneß sieht „wunderbare Möglichkeiten“ für die Mannschaft, und deshalb wollte er nach dem Spiel in Genua auch „nicht über die Gefahren reden, sondern über die Chance“.

Die Chance, im Europapokal zu überwintern, ist auch deshalb so groß, weil Hertha im letzten Gruppenspiel auf einen Gegner trifft, der die Begegnung recht gelassen angehen kann: Steaua Bukarest, das 1986 als einziger Verein aus dem Ostblock den Europacup der Landesmeister gewonnen hat, ist bereits für die nächste Runde qualifiziert. Im günstigsten Fall kommt Hertha aber auch bei einer Niederlage weiter – wenn nämlich Sampdoria Genua bei RC Lens gewinnt. Lens (vier Punkte) kann Hertha (fünf) in diesem Fall nicht mehr einholen.

Bei einem Sieg gegen Steaua Bukarest könnten sich die Berliner sogar noch als Sieger der Gruppe C für die Zwischenrunde (15. und 23. Februar) qualifizieren. Das hätte den Vorteil, dass sie dann nicht gegen einen der Gruppendritten aus der Champions League spielen müssten, sondern einem Gruppendritten aus dem Uefa-Cup zugelost würden. Zudem hätten sie dann in der Runde der letzten 32 zunächst ein Auswärtsspiel. sth

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