Sport : Eisbären verlieren in Düsseldorf 2:3

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Düsseldorf Vielleicht lag es an Guildo Horn. Der Schlagersänger gab sich gestern auf dem Eis im Stadion an der Düsseldorfer Brehmstraße als Pausenfüller alle Mühe, um die Heimmannschaft zu motivieren. „Wunder gibt es immer wieder“ – das trällerte Horn in der ersten Drittelpause des Spieles zwischen der Düsseldorfer EG und den Berliner Eisbären den Eishockey-Fans vor. 0:2 lag die DEG zum Zeitpunkt der Horn’schen Einlage vor nur 4167 Zuschauern bereits zurück. Und ein kleines „Wunder“ sollte es schließlich auch geben. Denn die Düsseldorfer siegten noch 3:2 (0:2, 1:0, 2:0) und beendeten damit ihre Negativserie in der Deutschen Eishockey-Liga. Zuvor hatten sie sechs Spiele in Folge verloren.

Die Eisbären hatten im ersten Abschnitt schon wie die Sieger ausgesehen. André Rankel hatte in der 7. Minute nach einem Fehler von DEG-Verteidiger Mike Pellegrims auf Mark Beaufait aufgelegt, und der US-Amerikaner erzielte das 1:0 für die Berliner. Nur zwölf Sekunden später gelang Sven Felski sogar ein weiteres Tor für die Eisbären. Doch danach stellten die Berliner ihre Bemühungen, für ein attraktives Spiel zu sorgen, ein. Das traurige Schauspiel auf dem Eis wurde erst durch ein Stochertor des Düsseldorfers Andrew Schneider kurz vor der zweiten Pause beendet.

Den Berlinern, die im letzen Drittel ohne Felski (Beckenprellung) auskommen mussten, gelang nach dem Düsseldorfer Anschlusstor kaum noch etwas. Alexander Sulzer traf per Distanzschuss zum 2:2, nur eine Minute später gelang Christian Brittig das 3:2 für die DEG – das Tor bedeute 13 Minuten vor Schluss die Entscheidung. Eine Entscheidung, mit der Oliver Jonas nichts anfangen konnte. „Wie wir hier mit einer 2:0-Führung umgegangen sind, das war einer Spitzenmannschaft nicht würdig“, sagte der Eisbären-Torhüter. Tsp

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