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Eisbären verlieren in Iserlohn : Erstes Auswärtsspiel, erste Niederlage

Erstes Auswärtsspiel, erste Niederlage: Nach dem 5:2-Heimsieg gegen Nürnberg überzeugen die Eisbären am Sonntag weniger und verlieren 2:3 bei den Iserlohn Roosters.

Durchwachsener Start. Eisbären-Trainer Uwe Krupp.
Durchwachsener Start. Eisbären-Trainer Uwe Krupp.Foto: Imago

So schnell kann es gehen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Am Freitagabend wähnten sich die Eisbären Berlin nach dem 5:2-Auftaktsieg gegen die Nürnberg Ice Tigers noch auf dem Wege zu einem gelungenem Saisonstart. Nach dem Sonntag muss das nun relativiert werden: Die Berliner verloren ihr zweites Spiel am Wochenende 2:3 (0:1, 2:2, 0:0) bei den Iserlohn Roosters.
Berlins Trainer Uwe Krupp hatte vor dem Spiel davon gesprochen, dass seine Mannschaft in der Lage sei etwas aus Iserlohn mitzunehmen. „Ein oder zwei Punkte“, hatte sich Krupp gewünscht. Doch schon im ersten Drittel sah es um den Wunsch des Berliner Trainers nicht gut aus, die Eisbären lagen schnell nach dem Tor von Chad Bassen 0:1 zurück und hatten Glück, dass Iserlohn aus seiner klaren Überlegenheit nicht mehr Kapital schlagen konnte. Jason Jaspers traf nur die Latte des von Petri Vehanen gehüteten Berliner Tores. Im zweiten Drittel erhöhte Iserlohn durch Nicolas Petersen auf 2:0, bevor Constantin Braun dann seinen großen Auftritt hatte und zum ersten Treffer nach fast einjähriger Verletzungspause kam: Brauns Schlagschuss von der blauen Linie landete im Tor von Iserlohns Torwart Mathias Lange.

Vor 4465 Zuschauern ging es etwas rustikal zu, aber das Spiel war auch sehr umkämpft. "Es war ein enges Spiel unter nicht einfachen Bedingungen", sagte Uwe Krupp. "Es war sehr warm in der Halle, dadurch war das Eis sehr nass, deswegen sind viele Pässe auf beiden Seiten nicht angekommen." Mitunter waren die Eisbären aber auch einfach unachtsam. So stand der ehemalige Berliner Boris Blank im zweiten Drittel völlig frei vor Vehanen und konnte unbedrängt von den Berlinern zum 3:1 für die Roosters verwandeln. Kurz vor der zweiten Pause gelang Julian Talbot allerdings der Anschlusstreffer für die Eisbären. Im letzten Drittel versuchten die Eisbären dann noch einmal viel, Vehanen ging kurz vor Schluss zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis - es nützte den Berlinern nichts. Die Eisbären kassierten ihre erste Niederlage und waren ihre Tabellenführung nach nur einem Spieltag wieder los.

Uwe Krupp war nach dem Spiel gar nicht mal so unzufrieden, auch wenn seine Mannschaft in den ersten 30 Minuten schlechter gewesen sei als Iserlohn, sagte der Beriner Trainer: "Meine Mannschaft hat einen guten Job gemacht, am Ende stark gekämpft, aber schließlich gegen eine gute Heimmannschaft verloren." Tsp

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